MVA: Universal Apps automatisch testen

Seit wenigen Tagen ist mein Onlinekurs zum Thema „Universal Apps automatisch testen“ bei der Microsoft Virtual Academy verfügbar. Mit 6 Modulen ist er dabei umfangreicher geworden als ich zunächst geplant hatte und doch hätte ich noch weit mehr Module erstellen müssen um wirklich alle Aspekte abzudecken.

So wird zunächst auf die grundsätzlichen Features zum automatisierten Test in Visual Studio eingegangen, bevor es mit einem Schlenker über die Architektur mit MVVM zu den Unit Tests, der Testisolation, Unit Tests von Java Script Apps und abschließend den Coded UI Tests geht.

Der Fokus des Trainings liegt eindeutig auf Visual Studio und C#. Dies hat den Grund, dass ich bei einer Betrachtung von Drittanbietertools indirekt Werbung für jene gemacht hätte und zum anderen, aufgrud des riesigen Marktes, wahrscheinlich nicht fertig geworden wäre. Letztendlich ist ein Vergleich von Tools auch nicht das Ziel des Trainings. Jenes war es einen Überblick darüber zu geben was im gegebenen Thema grundsätzlich möglich und zu beachten ist.

Tatsächlich kann man Java Script Apps mit VS selbst nicht wirklich testen, sondern benötigt einen entsprechenden Adapter. Deshalb habe ich an dieser Stelle eine kleine Ausnahme gemacht. Die Verwendung von z.B. Resharper viel aber aus oben genannten Gründen raus, auch wenn die Unit Tests damit eine ganz andere Form annehmen können weil zum Beispiel auch Testisolation Frameworks wie FakeItEasy verwendet werden können.

Leider ist es so, dass auch das Visual Studio nicht immer ganz freundlich mit seinem Nutzer ist wenn es um Universal Apps geht und dazu zählt eben auch, dass FakeItEasy und Co. nicht funktionieren. Gleiches gilt aber auch für den Resharper, der im Zusammenhang mit Universal Apps gern Fehler meldet, die keine sind. So scheint er mir immer wieder mit der Shared Bibliothek zu hadern und Klassen nicht zu finden.

Bleibt noch die Frage warum ich dies so ausführlich schreibe. Tatsächlich war ich schon etwas erschrocken als kurz nach der Veröffentlichung des Trainings bereits eine Bewertung mit nur einem Stern an dem Training prangte. So recht kann ich mir nicht erklären wie es dazu kommt. Auch wenn ich für das Training nicht bezahlt wurde, so hatte ich eigentlich die gleichen Qualitätsansprüche wie an meine Arbeit für Video2Brain. Da ich hier aber die Postproduction komplett selbst gemacht habe, kann ich Fehler nicht ausschließen. Sollte also jemand etwas finden, dass ich mir noch einmal ansehen sollte, so schreibt es bitte hier in die Kommentare. Es spricht ja nichts dagegen ein Video ggf. noch einmal in korrigierter Fassung aufzuzeichnen.